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Eine gesunde Ernährung ist für den menschlichen Organismus das A und O. Ohne ausreichende Vitaminzufuhr können Mangelerscheinungen auftreten und der Körper ist anfälliger für Krankheiten. In bestimmten Lebensumständen mag es deshalb ratsam sein, sich zusätzlich einer gezielten Vitamintherapie zu unterziehen, um solchen Mangelerscheinungen vorzubeugen.
Vitamine sind für lebenswichtige Stoffwechselfunktionen verantwortlich. Fehlen sie, so gerät der Stoffwechsel und somit das gesamte organische Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht. Der menschliche Körper kann nur wenige Vitamine selbst bilden und ist daher auf eine zusätzliche Zufuhr derselben angewiesen. Im Besonderen sind so genannte Risikogruppen anfällig für Mangelerscheinungen. Vor allem Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit, alte Menschen, junge Menschen im Wachstum, Alkoholiker, Raucher sowie streng Diät haltende Menschen sind davon betroffen. Ebenso gehören extremer Stress und Leistungssport zu den Risikofaktoren. In all diesen Fällen kann eine Vitamintherapie unterstützend wirken, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Früher wurde zusätzlich allenfalls bei allgemeinen Erkältungskrankheiten auf die Gabe von Vitamin C gesetzt. Heute zieht diese Wissenschaft weitere Kreise und es ist bekannt, dass sich eine gezielte Vitamintherapie beispielsweise bei Herz-Kreislauferkrankungen mit Folsäure, Vitamin B12 und B6 oder in der Schwangerschaft mit Folsäure als positiv erwiesen hat. In gleicher Weise soll die Gabe von Vitamin A Hautkrebs vorbeugen. Besonders beliebt und bekannt ist die Kombination aus den Vitaminen A C und E zum Zellschutz.
Inwiefern eine Vitamintherapie nötig ist, sollte jeder Patient mit seinem Arzt besprechen, denn schnell führt eine Überdosierung an Vitaminen auch zu ungünstigen Nebenwirkungen. Ob mit einer gezielten Gabe von Vitaminen letzten Endes wirklich schwere Krankheiten geheilt werden können bleibt ungewiss. Sicher aber helfen sie dabei, Heilungsprozesse zu unterstützen.
siehe auch    Homocystein-Vitamintherapie
Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 bis 1898) war es, der bei seinen Forschungen eines Tages zu der Erkenntnis kam, dass der Mensch nur gesund bleiben kann, wenn in dessen Körper bestimmte Mineralstoffe ausreichend und im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sind. Der Oldenburger Arzt benannte zwölf Mineralsalze, die später nach ihm schlicht Schüssler-Salze genannt wurden.
Calciumfluorid (Flussspat) wird bei Gelenkschmerzen, Hauterkrankungen und gegen Krampfadern eingesetzt; das zweite der Schüssler-Salze Calciumphosphat bei Rückenschmerzen und bei Durchblutungsstörungen; Eisenphosphat (Blaueisenerz) bei Fieber und Erkältung; Kaliumchlorid (Sylvin) bei Schnupfen, Halsentzündung sowie Übergewicht; Kaliumphosphat bei Schlaflosigkeit; Kaliumsulfat (Schwefelsaures Kalium), das sechste der Schüssler-Salze, bei Asthma und Ekzemen; Magnesiumphosphat (Phosphorsaures Magnesia) bei Schmerzen und Krämpfen; Natriumchlorid (Kochsalz) bei Rheuma und trockener Haut; Natriumphosphat bei Gicht und erhöhten Blutfettwerten; Natriumsulfat (Glaubersalz) bei Erkältung und Kopfschmerzen; Kieselsäure (Kieselerde) bei Ateriosklerose und Calciumsulfat (Gips) bei Arthrose und Rheuma.
Später wurden weitere ergänzende Mineralsalze in die Liste hinzugefügt. Dr. Schüßler riet seinen Patienten, die Mineralsalze verdünnt einzunehmen, damit diese alle Körperzellen und -organe erreichen können.
Heute werden Schüssler-Salze aber auch oft in Tablettenform verschrieben, wobei die Dosis vom Arzt festzulegen ist. Normale Mengen sind drei bis sechs Mal am Tag eine oder zwei Tabletten. Diese sollen langsam auf der Zunge zergehen. Schüssler-Salze haben keine Nebenwirkungen.
Die Aromatherapie umfasst die Anwendung ätherischer Öle zur Beeinflussung von Gesundheit und Wohlbefinden. Die in der Aromatherapie verwendeten ätherischen Öle werden durch Wasserdampfdestillation von Blättern, Zweigen, Wurzeln, Früchten, Blüten und Samen hergestellt, zu den verwendeten Pflanzen gehören u.a. Lavendel, Jasmin, Sandelholz, Eukalyptus, Kamille, Rosmarin, Thymian, Ti- Baum, Manuka, Weihrauch, Majoran, Wacholder, Kiefer, Rose und Neroli.
Die ätherischen Öle der Pflanzen haben eine lindernde, wohltuende und heilende Wirkung, sie werden u.a. bei Schlafstörungen, Nervosität, Stress, Verstimmungen, Erkältungen, Bronchitis, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, bei niedrigen Blutdruck, Kopfschmerzen, Magen- Darm- Beschwerden sowie bei Muskel- und Sehnenschmerz verwendet. Jedes ätherische Öl hat eine spezifische Wirksamkeit, so aktiviert u.a. Lavendelöl den Körper und Orangen- und Zitronenöl hebt die Stimmung an. Teilweise besitzen ätherische Öle auch antibiotische Eigenschaften, zu den Heilkräutern und ätherischen Gewürzen zählen u.a. Thymian, Salbei und Zitronenmelisse. Die ätherischen Öle sind allgemein Bestandteil des Deutschen Arzneimittelbuches und des Europäischen Arzneimittelbuches, sie werden in Apotheken frei verkäuflich angeboten. Ätherische Öle kommen u. a. als Inhalationsstoff, Massage- und Körperöl, Kompresse, Badestoff und als Duftlampe zur Anwendung.
Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine durch Bakterien verursachte Entzündung, welche zur Schädigung des Zahnhalteapperates führt. Unterschieden werden hierbei die apikale und die marginale Parodontitis. Während bei der apikalen Parodontitis der Ursprung der Entzündung in der Wurzelspitze liegt, ist dieser bei der marginalen im Zahnfleisch.
Die Ursache der Parodontitis ist bakterielle Plaque. Dadurch werden Zerfalls- und Stoffwechselprodukte freigesetzt. Das Immunsystem reagiert darauf mit der Freisetzung von Enzymen, welche auch zur Zerstörung von Eigengewebe führen. Die daraus entstehenden Folgen äußern sich wie folgt: Bildung von Zahnfleischtaschen, Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, Lockerung der Zähne und dadurch Verlust dieser.
Welche Risikofaktoren sind dafür verantwortlich?
Der Verlauf von Parodontitis ist gekennzeichnet durch einen chronischen, meist schmerzfreien und schubweisen Verlauf.
Die Therapie gliedert sich in vier Phasen.
Bei rechtzeitiger Behandlung von Parodontitis ist eine gute Prognose zu verzeichnen.
Vorbeugend ist auf eine gründliche, tägliche Reinigung der Zähne zu achten. Des Weiteren sollte in regelmäßigen Abständen eine professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt durchgeführt werden.