Die Ursachen für eine Dehydrierung können verschiedenartig sein. Meist tritt eine Dehydrierung auf, wenn Patienten unter starkem und lang anhaltendem Durchfall mit gleichzeitigem Erbrechen leiden. Dies führt zu einem enormen Verlust an Flüssigkeit, insbesondere Wasser. Außerdem gehen dem Organismus in diesem Zusammenhang wichtige Elektrolyte verloren, sodass die Funktion der einzelnen Organ als auch des gesamten Organismus stark eingeschränkt ist.
Eine Dehydrierung kann zu einem lebensbedrohlichen Zustand des Körpers führen.
Spezielle Anzeichen für eine Dehydrierung sind ein starkes Durstgefühl. Mit dem Vorhandensein von nur wenig Flüssigkeit ist eine Verminderung des Wasserlassens zu beobachten. Anhand trockener, faltiger und blasser ungesunder Haut ist eine Dehydrierung, welche in engem Zusammenhang mit einer Exikkose steht, auch optisch erkennbar. Trockene Lippen sind ebenfalls in der Komplexizität mit anderen Erscheinungen ein sicherer Hinweis.
Der mangelnde Flüssigkeitsstand im Körper macht die Betroffenen schlapp, sie fühlen sich immer müde und kraftlos. Bei den geringsten Anstrengungen verlieren sie die Leistungsfähigkeit. Im fortgeschrittenen Stadium kommen sowohl Benommenheit und häufiges Schwindelgefühl, welches mit allgemeinem Unwohlsein verbunden ist, als Folgeerscheinungen zum Tragen. Die Urinmenge ist in 24 Stunden sehr gering und die Färbung des Urins schlägt in eine dunkelgelbe bis bräunliche Farbe um, da der Urin jetzt sehr konzentriert ist.
Eine anhaltende Dehydration ist besonders gefährlich in Hinsicht auf die Herz – Kreislauf – Funktion, da der Blutfluss verlangsamt ist durch die Eindickung der Blutflüssigkeit. Außerdem können die Nieren Langzeitschäden davontragen und der gesamte Körper kann nicht ausreichend entgiftet werden.
Salmonellen-Erkrankung
Sie Salmonellen-Erkrankung wird durch Bakterien der Gattung Salmonella verursacht, die weltweit vorkommen und Erkrankungen beim Menschen, sowie beim Tier hervorrufen können, deshalb gehört eine Salmonellen-Erkrankung den sogenannten Zoonosen an. Die Ansteckung kann auf vielen Wegen erfolgen, hauptsächlich durch unsaubere Lebensmittel, durch die Ausscheidungen erkrankter Tiere, selbst, wenn sie gesund erscheinen oder durch abgestandenes und infiziertes Wasser, beispielsweise bei Trinkwasserbereitern oder verunreinigten Wasserschläuchen. Ein gefährlicher Infektionsherd sind Eier und Geflügel. Ältere, rohe Eier und unsachgemäß behandeltes und nicht durchgegartes Geflügelfleisch verursachen beim Verzehr häufig eine
Abhängig von der Art und Anzahl der aufgenommenen Salmonellen kann es nach einer Infektion zwischen drei Tagen und drei Wochen dauern, bis sich Symptome zeigen. Es zeigen Sich Übelkeit und Erbrechen und starker Durchfall. Weitere Symptome sind eine belegte Zunge, Durchfall und Verstopfung im Wechsel, eine geschwollene Milz, Bradykardie und Hautausschlag auf dem Bauch.
Die Keime können durch eine Blutuntersuchung und durch Testen einer Stuhlprobe nachgewiesen werden.
Die Therapie einer Salmonellen-Erkrankung erfolgt meist symptomatisch, dem hohen Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen und Durchfall wird mit der Gabe von Infusionen entgegengewirkt. In seltenen, besonders schweren Fällen oder wenn ein geschwächtes Immunsystem vorliegt, werden Antibiotika eingesetzt.
Durch eine angemessene Therapie heilt eine Salmonellen-Erkrankung in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage komplikationslos aus. Todesfälle sind selten, aber eine Salmonellen-Erkrankung kann insbesondere für kleine Kinder und alte Menschen gefährlich werden, es können sich Komplikationen wie Entzündungen der Lunge und der inneren Organe, sowie Darmgeschwüre und –durchbruch einstellen.
Watsu-WasserShiatsu
Bei Watsu – das ist eine Kurzform für WasserShiatsu – handelt es sich um eine alternative, therapeutische Maßnahme bei der der Therapeut bis zur Brust im Wasser steht und den Patienten nach vorgegeben Figuren bewegt. Dabei ist es sehr wichtig, dass der Patient den Therapeuten komplett vertrauen kann und sich ganz von ihm leiden lässt, ohne selbst reagieren zu müssen. Hierbei wird für das WasserShiatsu vor allem die Eigenschaften des Wassers ausgenutzt, denn durch die Auftriebskraft des Wasser wird der Patient nicht nur leichter, sondern kann vom Therapeuten auch gezielt bewegt werde, so dass durch den Wasserwiderstand eine Bewegung der Muskeln erzeugt wird und auch die Energie über die gewünschten Meridiane fließen kann.
Die wichtigste Wirkung des Watsu ist die tiefe Entspannung, die sich einstellt, wenn der Körper des Patienten schwerelos über das Wasser gleitet. Aber auch die Gelenke zu entlasten und die Durchblutung zu verbessern sind Ergebnisse, die mit Watsu-WasserShiatsu erreicht werden und es vergleichbar mit der passiven Bewegungstherapie machen.
Vor allem im Wellnessbereich wird heute WasserShiatsu angewandt, um eine Entspannung des Körpers zu erzielen und dem Patienten neue Energie tanken zu lassen.
Durchfallerkrankungen sind verschiedenen Ursachen zuzuordnen. Beispielsweise kann es sich um einen Magen-Darm-Infekt, ein verdorbenes oder nicht verträgliches Nahrungsmittel bzw. auch die Einnahme von Medikamenten, z.B. Antibiotika oder chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn handeln, die der Durchfallerscheinung zugrunde liegen.
Medizinisch wird ein ungeformter, verflüssigter Stuhl dann als Durchfallerkrankung bezeichnet, wenn Toilettengänge von drei bis vier Malen täglich und mehr erforderlich sind.
Sollte die Ursache unklar sein oder der Durchfall über mehrere Tage anhalten, bzw. zeigen sich Blut- oder Eiterspuren, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen.
Insbesondere bei länger andauernden Beschwerden sind bestimmte Medikamtente erforderlich, die den Elektrolyt- und Glukosehaushalt im Gleichgewicht halten. Da der Darm diese Stoffe aus der Nahrung nicht mehr oder nur vermindert aufnehmen kann, müssen dem Körper diese in speziell aufbereiteten Lösungen in großen Mengen (da ja wieder nur ein geringer Teil aufgenommen werden kann) zugeführt werden. Angelehnt hieran wird als Hausmittel oft Cola und Salzstangen empfohlen, was ja naheliegt da insbesondere die Cola einen hohen Glucoseanteil hat. Jedoch ist zu beachten, dass Cola Phosphor- und Kohlensäure enthält. Insbesondere die Phosphorsäure ist für den Darm schädigend und reizt ihn weiter, sodass es kontraproduktiv ist, auf diese Mittel zurückzugreifen. Die Lösungspräparate gibt es auch rezeptfrei in der Apotheke, diese sollten jedoch ohne ärztliche Rücksprache nur kurzfristig und bei klarer Ursache verwendet werden, ansonsten ist ein Arztbesuch immer ratsam, da der Darm sehr viele Funktionen übernimmt, unter anderem auch für das menschliche Immunsystem tätig wird und bestimmte Erkrankungen, die mit Durchfall einhergehen, diesen nachhaltig und dauerhaft schädigen können.
Grundsätzlich ist eine Bindehautentzündung, auch Konjunktivites genannt, eine unangenehme aber nicht schwerwiegende Angelegenheit. Das Auge fühlt sich trocken an, ist gereizt und gerötet. Ständig hat man das Gefühl einen störenden Fremdkörper im Auge zu haben. Bei einer Bindehautentzündung liegt eine Irritation der Augenbindehaut vor, diese kann auch entzündet sein. Wenn sich die Bindehautgefäße mit Blut füllen, hat man den äußerlichen Eindruck eines sogenannten “roten Auges”.
Die häufigsten Ursachen für eine Bindehautentzündung sind, eine Irritation des Auges durch zu grelle Lichteinwirkung, zum Beispiel unter dem Solarium, Skifahren ohne Sonnenbrille, Schweißen ohne entsprechendem Augenschutz, Staubkörner, Klimaanlage im Auto oder Zugluft.
Bei vielen Menschen wird eine Bindehautentzündung durch allergische Reaktionen hervorgerufen. Kosmetische Artikel, auf die man allergisch reagiert, können ein Auslöser sein. Heuschnupfen oder Tierhaarallergien, können ebenfalls für eine Reizung des Auges verantwortlich sein.
Hat man den Verdacht, an einer Bindehautentzündung erkrankt zu sein, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, um andere schwerwiegendere Augenkrankenheiten auszuschließen.
Der Arzt wird die Augen untersuchen und anhand der Rötung feststellen können, ob die Bindehaut betroffen ist, oder eventuell noch andere Teile des Auges. Therapiert wird eine Bindehautentzündung unterschiedlich. Je nachdem ob es sich um eine virale, bakterielle oder allergische Bindehautentzündung handelt. Letztere verschwindet meistens von allein.
Die Ethnopharmakologie bezeichnet die Wissenschaft, die versucht, das Heilwissen fremder Naturvölker für unsere Bedürfnisse zu nutzen.
Die wenigen noch auf der Erde lebenden Naturvölker drohen im Verlauf der nächsten Jahre oder Jahrzehnte zu verschwinden. Mit ihnen wird das uralte Wissen über heilende Pflanzen- und auch Tierextrakte untergehen. Die “Wiederentdeckung” heilender Pflanzen und natürlicher Arzneien würde viel Zeit und vor allem auch viel Geld kosten, so dass die pharmazeutische Industrie in den vergangenen Jahren erhebliche Aufwändungen unternommen hat, das Wissen der indigenen Völker zu speichern und entsprechend in moderne Medizin umzusetzen.
Der größte Teil der Ethnopharmakologie dreht sich um pflanzliche Wirkstoffe, die man auch als Drogen bezeichnen könnte. Pflanzendrogen bilden den Rohstoff zahlloser uns geläufiger Medikamente, so etwa die Acetylsäure, die als Aspirin geläufig ist, das Curare-Gift oder die Alkaloide sowie zahllose Substanzen, die bei Herzproblemen zum Einsatz gebracht werden.
Speziell die Regenwälder Amazoniens und Ozeaniens bieten mit ihrer ungeheuren unerforschten Artenfülle womöglich riesige Möglichkeiten, heilende Pflanzen und Kräuter zu entdecken und mit Hilfe des überlieferten Wissens der noch vorhandenen indigenen Bevölkerung die entsprechenden Heilsubstanzen zu extrahieren und so zu dosieren, dass die heilende Wirkung die meist schädliche Wirkung von Pflanzendrogen übersteigt.
In die öffentliche Diskussion geraten ist die Ethnopharmakologie in jüngerer Zeit: Vor allem amerikanische Unternehmen versuchen, Gesetze durchzusetzen, die es einem Pharmaunternehmen gestatten würden, ein Patent auf eine Pflanze und deren Wirkstoffe anzumelden. Entsprechende Gesetzesvorlagen sind in den USA bereits erfolgreich verabschiedet worden.
In der Realität bedeutet dies einerseits, dass eine Firma aus einem fernen Land einerseits Anspruch auf die Naturschätze eines anderen Landes erheben kann, die zunächst der gesamten Welt gehören sollten.
Andererseits würde es das Wissen der Urvölker als Eigentum eines anonymen Konzerns mit reinen Profitinteressen definieren. Neben der moralischen Anzweifelbarkeit solcher Gesetze stünden damit rechtliche Fragen im Raum: Hat das Urvolk etwa Schadensersatz an US-Bürger zu leisten, falls das Medikament seine Wirkung verfehlt?
Die Ethnopharmakologie ist vor dem Hintergrund der schwindenden Artenvielfalt und der Zerstörung des Lebensraums der indigenen Völker ein heikles Thema. Es wäre wünschenswert, wenn die verantwortlichen Regierungen sich dessen bewusst wären.
Meist beginnen Sonnenstich und Hitzeschlag mit Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.
Der Sonnenstich entsteht dabei durch starke, direkte Sonneneinstrahlung auf den nicht geschützten Kopf des Menschen. Auf diese Weise werden die Hirnhäute gereizt. Erkennen kann man einen Sonnenstich durch Schwindel, Unruhe, Übelkeit bis hin zu Erbrechen und im Extremfall sogar einen Kollaps. Zudem sind meist ein hochroter Kopf und kühle Haut ein Anzeichen eines Sonnenstichs. Gefährdet sind vor allem Kinder, da ihre Schädeldecke noch zu dünn ist und ihre Haare sie kaum schützen können.
Der Hitzeschlag hingegen entsteht nicht durch direkte Sonneneinwirkung, sondern ist das Ergebnis einer längeren Wärmeeinwirkung. Diese zerstört die Wärmeregulation des Körpers und und führt so zu einem Wärmestau. Erkannt werden kann der Hitzschlag an einem hochroten Kopf, trockener, heißer Haut und einem stumpfen Gesichtsausdruck. Hinzu kommt meist ein leicht taumelnder Gang und erhöhte Temperatur.Sonnenstich und Hitzschlag können im Extremfall sogar bis zum Tod führen.
Beim Eintreten von Sonnenstich und Hitzschlag den Betroffenen an einen kühlen Ort bringen und den Kopf mit kalten Wickeln kühlen. Zudem sollte viel getrunken werden.
Als Vorbeugung gegen Sonnenstich und Hitzeschlag sollte eine Kopfbedeckung getragen werde, sowie auf lange Sonnenbäder verzichtet werden. Dies gilt ganz besonders für Kinder. Zudem immer ausreichend Wasser zu sich nehmen und besonders anstrengende Tätigkeiten besonders in der Mittagszeit vermeiden.