Nicht zum Abnehmen von Körpergewicht ist das Basenfasten in erster Linie gedacht, obwohl auch das ein positiver Nebeneffekt sein kann, sondern um Körper und Seele ins Gleichgewicht zu bringen und dabei etwas für die Gesundheit zu tun.
Beim Basenfasten wird über ein Zeitraum von ein bis drei Wochen auf säurebindende Nahrungsmittel verzichtet, stattdessen werden nur sogenannte basische Lebensmittel verzehrt. Dazu gehören Gemüse, Kräuter, Keimlinge, kaltgepresste Öle und Obst, letztendlich die Nahrung, die einer gesunden, vollwertigen Ernährung entspricht.
Erreicht werden soll durch das Basenfasten ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Meßbar ist der Säurewert mit Hilfe von Teststreifen im Urin. Nimmt ein Mensch vorwiegend fettreiche und eiweißreiche Nahrung zu sich, schlingt dabei das Essen eventuell auch noch hinunter, wird der Körper “sauer”, denn der Überschuss kann über Darm und Nieren nicht so schnell ausgeschieden werden, wie es nötig wäre, um den Säure-Basen-Anteil ins Gleichgewicht zu bringen. Dies kann zu Kalziummangel führen und dadurch wiederrum zu einer erhöhten Anfälligkeit für Karies in den Zähnen, außerdem zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Osteoporose oder der gefürchteten Gicht.
Basenfasten bedeutet also für eine Weile auf Fleisch, Wurst, Milch, Fisch, Süßigkeiten, Teigwaren, Kaffee und Alkohol zu verzichten. Um die positiven Effekte des Basenfastens zu erhalten, sollten diese Nahrungs- und Genußmittel auch langfristig gesehen, nicht im Übermaß konsumiert werden.