Ein Hörsturz tritt plötzlich auf und ist ein akuter Defekt im Innenohr. Meistens kommt er nur einseitig auf und kann unbehandelt bis zur Scherhörigkeit oder Taubheit führen. Beim auftreten eines Hörsturzes sollte man sofort einen Hals-, Nasen- und Ohrenarzt aufsuchen. Dieser stellt fest, ob es sich wirklich um einen Hörsturz handelt und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Je eher er erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Meistens betrifft ein Hörsturz mit einem Druckgefühl in einem Ohr, der später beide Ohren betreffen kann. Begleiterscheinungen können sein ein Zischen, Summen, Rauschen oder ein Pfeifton. Mögliche Auslöser eines Hörsturzes können Diabetes, Übergewicht und erhöhte Blutfettwerte sein. Außerdem kann ein Hörsturz durch übermäßigen Nikotin- und Alkoholgenuss und Lärm begünstigt werden.
Als Sofortmaßnahme kann die Versorgung der Hörzellen mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen verbessert werden.
Mit Hilfe der Infusionstherapie wird eine Durchblutung des Innenohrs verbessert. Hierbei werden im Laufe einer Woche täglich einmal ein blutverflüssigender Plasmaersatzstoff verabreicht und blutgefäßerweiterende Medikamente eingegeben.
Außerdem gibt es noch die hyperbare Sauerstofftherapie. Der Betroffene in einer Überdruckkammer befindet sich in einer Überdruckkammer und atmet reinen Sauerstoff ein, wobei sauerstoffreiches Blut zum Innenohr transportiert wird.
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