Ältere Menschen, vor allem aber Frauen sind besonders häufig von Verstopfung betroffen.

Vorübergehende Verstopfung tritt meist bei Reisen auf, bei Ernährungsumstellung oder Krankheit die einen an das Bett fesselt.

Es gibt auch eine Verstopfung, die von Medikamenten verursacht wird. Hier sollte mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden und vielleicht das Medikament gewechselt oder die Dosis geändert werden.

Eine Verstopfung kann, je nachdem, wie sehr sie ausgeprägt ist, unterschiedliche Symptome hervorrufen. Die Menschen leiden unter Unbehagen, haben Bauchschmerzen und der Stuhlgang gestaltet sich als langwierig und oft schmerzhaft.

Bei einer harmlosen Darmträgheit reichen meist einfache Tricks wenn sie regelmäßig angewendet werden. Zur ballaststoffreichen Ernährung, mehr Flüssigkeitszufuhr und viel Bewegung kann eine Bauchmassage morgens vor dem Aufstehen sinnvoll sein. Ein Glas Wasser auf nüchternen Magen sollte den Darm anregen. Wichtig: Unbedingt auf seinen Darm hören und den Stuhlgang nicht unterdrücken nur, weil es grade mal nicht passt.

Wenn dies alles nichts nützen sollte, können Ballaststoffe wie Leinsamen oder Kleie manchmal kleine Wunder wirken. Wenn sie regelmäßig genommen werden, regulieren sie den Stuhlgang. Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll mindestens 4 Wochen lang Ballaststoffe in die Ernährung mit einzubauen. Falls es sich dann noch nicht gebessert hat, sollte eine andere Therapieform in Erwägung gezogen werden.

Von Abführmitteln wird abgeraten, hierbei verliert der Körper zu viele Mineralstoffe. Außerdem gewöhnt sich der Darm an das Mittel, er wird noch träger und die Verstopfung verschlimmert sich.

Es gibt unterschiedliche Untersuchungen, bei denen abgeklärt werden kann, ob eine ernste Krankheit hinter der Verstopfung steckt.

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