Die Aromatherapie umfasst die Anwendung ätherischer Öle zur Beeinflussung von Gesundheit und Wohlbefinden. Die in der Aromatherapie verwendeten ätherischen Öle werden durch Wasserdampfdestillation von Blättern, Zweigen, Wurzeln, Früchten, Blüten und Samen hergestellt, zu den verwendeten Pflanzen gehören u.a. Lavendel, Jasmin, Sandelholz, Eukalyptus, Kamille, Rosmarin, Thymian, Ti- Baum, Manuka, Weihrauch, Majoran, Wacholder, Kiefer, Rose und Neroli.

Die ätherischen Öle der Pflanzen haben eine lindernde, wohltuende und heilende Wirkung, sie werden u.a. bei Schlafstörungen, Nervosität, Stress, Verstimmungen, Erkältungen, Bronchitis, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, bei niedrigen Blutdruck, Kopfschmerzen, Magen- Darm- Beschwerden sowie bei Muskel- und Sehnenschmerz verwendet. Jedes ätherische Öl hat eine spezifische Wirksamkeit, so aktiviert u.a. Lavendelöl den Körper und Orangen- und Zitronenöl hebt die Stimmung an. Teilweise besitzen ätherische Öle auch antibiotische Eigenschaften, zu den Heilkräutern und ätherischen Gewürzen zählen u.a. Thymian, Salbei und Zitronenmelisse. Die ätherischen Öle sind allgemein Bestandteil des Deutschen Arzneimittelbuches und des Europäischen Arzneimittelbuches, sie werden in Apotheken frei verkäuflich angeboten. Ätherische Öle kommen u. a. als Inhalationsstoff, Massage- und Körperöl, Kompresse, Badestoff und als Duftlampe zur Anwendung.

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