Fissurenversiegelung oder Zahnversiegelung wird die häufig angewandte Kariesprophylaxe genannt. Hauptsächlich werden die Backenzähne dieser Behandlung unterzogen, da deren Kauflächen am schnellsten abgenutzt werden. Somit werden Fissuren im Kauflächenrelief verursacht, die am anfälligsten für Kariesbildung sind.
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Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine durch Bakterien verursachte Entzündung, welche zur Schädigung des Zahnhalteapperates führt. Unterschieden werden hierbei die apikale und die marginale Parodontitis. Während bei der apikalen Parodontitis der Ursprung der Entzündung in der Wurzelspitze liegt, ist dieser bei der marginalen im Zahnfleisch.
Die Ursache der Parodontitis ist bakterielle Plaque. Dadurch werden Zerfalls- und Stoffwechselprodukte freigesetzt. Das Immunsystem reagiert darauf mit der Freisetzung von Enzymen, welche auch zur Zerstörung von Eigengewebe führen. Die daraus entstehenden Folgen äußern sich wie folgt: Bildung von Zahnfleischtaschen, Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, Lockerung der Zähne und dadurch Verlust dieser.
Welche Risikofaktoren sind dafür verantwortlich?
Der Verlauf von Parodontitis ist gekennzeichnet durch einen chronischen, meist schmerzfreien und schubweisen Verlauf.
Die Therapie gliedert sich in vier Phasen.
Bei rechtzeitiger Behandlung von Parodontitis ist eine gute Prognose zu verzeichnen.
Vorbeugend ist auf eine gründliche, tägliche Reinigung der Zähne zu achten. Des Weiteren sollte in regelmäßigen Abständen eine professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt durchgeführt werden.